Luft kennt keine Grenzen: Schadstoffmessung am Gipfel der Zugspitze

24.08.2020 - by Michael Kießling

Selbst über der Zugspitze mit der reinen Luft der alpinen Höhe lassen sich chemische Schadstoffe messen, die gefährlich für die Umwelt sein können. Im Rahmen seiner Arbeit im Umweltausschuss des Deutschen Bundestages war Michael Kießling (CSU) daher zu Gast auf dem Schneefernerhaus – seit 1999 die höchstgelegene Umweltforschungsstation Deutschlands. Zu seinem Besuch erklärt Michael Kießling:

„Auch das bayerische Landesamt für Umwelt (LfU) nutzt die besondere Lage der Forschungsstation für verschiedene Überwachungs- und Forschungsprojekte. So werden chemische Schadstoffe, die oftmals bei industriellen Prozessen oder Schädlingsbekämpfung entweichen und mit Luftströmungen weltweit verbreitet werden, in der Luft und im Niederschlag überwacht. Die Ergebnisse zeigen: Luft kennt keine Grenzen. Das wird besonders deutlich, wenn man sich vor Augen führt, dass die Messstation persistente Schadstoffe nachweist, die ihre Quellen sowohl in Europa als auch in weiter Ferne haben. Umweltrelevante Chemikalien müssen somit auf europäischer und internationaler Ebene reglementiert werden. Für meine Arbeit im Umweltausschuss im Deutschen Bundestag nehme ich viele wichtige Erkenntnisse mit. Das Schneefernerhaus und den dort angesiedelten Forschern gilt mein großer Dank. Sie leisten einen unverzichtbaren Beitrag für den Klima- und Umweltschutz.“

Zurück